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Meine Rede im Bundestag vom 10.05.2012 zum Thema „Fracking“
     
Gemeinsame PM der Kölner Bundestagsabgeordneten Ursula Heinen-Esser, Dr. Michael Paul und Dr. Werner Hoyer zum Thema: Bundeswehrstandort Köln wird kleiner, bleibt aber erhalten
Donnerstag, 27. Oktober 2011

Pressemitteilung

Heute erläuterte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), wie sich die Neuausrichtung der Bundeswehr auf die Standorte der Bundeswehr in ganz Deutschland auswirken wird. Klar ist, dass es bei der Reduzierung des Bundeswehrumfangs auf 185.000 Soldatinnen und Soldaten in vielen Standorten zu Kürzungen kommen muss. Köln als bislang größter Bundeswehrstandort ist hiervon ebenfalls betroffen und wird von 7.910 Dienstposten 5.720 behalten können.
Hierzu erklären die Kölner Bundestagsabgeordneten Ursula Heinen-Esser (CDU), Dr. Werner Hoyer (FDP) und Dr. Michael Paul (CDU):
„Es ist wichtig und erfreulich, dass – wie im Berlin/Bonn-Gesetz festgelegt - Bonn erster Dienstsitz des Bundesverteidigungsministeriums bleibt. Allerdings sollten die einzelnen Standorte der Bundeswehr nicht gegeneinander ausgespielt werden. So ist es zu bedauern, dass der Aufwuchs der Streitkräftebasis Bonn zu Lasten den Standortes Köln geht. Köln verliert durch die Reform beinahe 2.200 Dienstposten und wichtige Einrichtungen. Das entspricht einer Reduktion um fast 30 Prozent.

Langfristig ist jetzt jedoch klar, dass die wichtige Rolle der Bundeswehr in der Region Köln/Bonn erhalten bleibt und viele wichtige Dienstposten gehalten werden konnten. Die Auflösung des Heeresamtes in Raderthal wird durch das entstehende Amt für Heeresentwicklung abgefedert. Insgesamt wurde darauf geachtet, dass weder der Standort Porz/Wahn noch die Konrad-Adenauer Kaserne in Raderthal überproportional an Truppenteilen verlieren. Es ist jedoch zu bedauern, dass oberste Führungsebenen aus Köln abgezogen werden.
Der Vorgang zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass sich die Verantwortlichen auf kommunaler Ebene der bedeutenden Rolle der Bundeswehr für die Stadt bewusst sind. Hier hätten wir mehr Einsatz für die Soldatinnen und Soldaten erwartet.

 

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