Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick
"Tschernobyl und 25 Jahr danach. Brauchen wir Atomenergie?" - Zu Gast bei der Podiumsdiskussion in Berlin-Köpenick
Am 26. April 2011 jährt sich der Unfall im Kernkraftwerk von Tschernobyl zum 25. Mal. Einer Einladung des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Gedenkens an den Atomunfall bin ich in dieser Woche gefolgt. Als Teilnehmer auf dem Podium diskutierte ich mit Vertretern insbesondere aus Politik und Wissenschaft Fragen des Strahlenschutzes und des Energiemarktes. Eine besondere Erfahrung war der Austausch mit Wladimir Sednjow, einer von 800.000 „Liquidatoren“ von Tschernobyl aus Weißrussland, der seine ganz persönlichen Eindrücke des Unglücks und der nötigen Folgen für die europäische Energiepolitik verdeutlichte.
Das Podium diskutierte auch über die jüngsten Reaktionen von Politik und Gesellschaft angesichts des Unglücks in Fukushima. Die sachlichen Fragen der Besucherinnen und Besucher nach neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung und den Konsequenzen eines eventuellen Ausstiegs aus der Kernenergie haben mir erneut gezeigt, wie wichtig es ist sachlich über die Strukturen unserer Energieversorgung aufzuklären und Lösungen auch im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu erörtern.
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